Skitourenwoche Urner Haute Route 7.-13. April 2024

Wir, Silvano, Kurt, Roman und Rita, verbrachten vom 7. bis 13. April 2024 eine unvergessliche Woche auf der Urner Haute Route.

Am Sonntag machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Realp. Nach einem Aufstieg zum Chli Bielenhorn (2941m) und einer Abfahrt zur Albert Heim Hütte spürten wir alle die Last unserer schweren Rucksäcke, die, gepackt mit Ausrüstung, Kleidung und Zwischenverpflegung für die ganze Woche um die 12 kg wogen. 

 

Holzen im Wandel der Zeit

Einst dominierten Spalthammer, Motorsäge und Beil die Holzverarbeitung. Heute schneiden wir gespaltene Holzstämme auf der Kreissäge, teilen sie mit dem hydraulischen Spalter und schnüren sie zu runden Bündeln, diese werden aufeinandergeschichtet und gelagert. Das spart enorm Zeit und lässt mehr Raum, das gesellige Zusammensein oder einen Jass zu geniessen!

Aktuell bildet das Bündeln einen Engpass, da nicht alle «Freiwilligen!» zum Zuge kommen. Die Schwämmlikommission plant daher, zwei zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Da die vorhandene Lösung zu instabil ist, suchen wir nach besseren Ansätzen.

Holzet Frühling 2024

60 Fische warten auf Holzer und Gäste

 

Wenn 60 tote Fische auf einen lebendigen Fisch warten, dann ist Karfreitag und Holzen auf Alp Schwämmli angesagt. Fast in Strömen wanderten die Holzer zum Hüttli. Oben angekommen meinte einer, ob vor dem Stall noch eine Autoausstellung sei. Um die kräftigen Holzer vor dem Start zu stärken, gab es vorab den Znüni mit diversen Sorten Käse, Zwiebeln, Essiggurken und Eier. Es ist ja in zwei Tagen Ostern. 

 

Draussen ratterte schon die Elektromaschine für die Fräse und Spaltmaschine. Auf geht’s. Jeder suchte ein geeignetes oder zusagendes Jöbli. Es waren so viele Holzer da oben, dass die Jobs bald Rarität wurden. Weil so viele Kräfte an Bord waren, waren bis Mittag fast alle Arbeiten erledigt. 

 

Darum kommen wir schon zum Fischessen. Exzellent von Küchenchef Meinrad Marty zubereitet und zart in Butter auf dem neuen Holzherd zubereitet. Da auch noch viele Gäste erwartet wurden resp. schon da waren, kam die Servicekanone Nöbi arg ins Schwitzen und verlor teilweise die Übersicht. Als dann Föns und eben der lebendige Fisch, nach einer guten Stunde warten, auch zu ihren Forellen-Filets kamen, war wieder Friede, Freude, Eierkuchen eingetreten. Was machen wir nach Kaffee und Kuchen, war die Frage. Walo Schrepfer als Rugeli-Instruktor lernte noch einigen Neulingen das Rugeli machen. Der Rest der Truppe machte sich in der Gartenwirtschaft breit, damit die neuen Gäste in der Gaststube oder Stübli das Forellenmahl geniessen konnten. 

Eine Woche voller Abenteuer in den Bergen

Oldies Tourenwoche 10.3. - 16.3.2024      

Teilnehmer: Aldo, Vali, Wisi, Chläus, Migg, Köbi, Meini, Peter

Sonntag: In aller Herrgottsfrühe starteten wir unsere Fahrt nach St. Antönien. Nach einer knapp zweistündigen Skitour und einer mässigen Abfahrt erreichten wir unser Ziel, das Alpenrösli in Partnun auf 1775müM.